Nanas

Nanas Hannover

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Die Nanas, bunte Skulpturen mit ausgeprägten weiblichen Formen, sind auf der ganzen Welt bekannt und beliebt, das war aber nicht immer so gewesen. Die Hannoveraner hatten am Anfang ihre Probleme mit den farbenfrohen Plastiken, als 3 von ihnen im Jahr 1974 am Ufer der Leine aufgestellt wurden. Ihre Erschafferin, die Künstlerin Niki de Saint Phalle, musste sich einiges an Kritik und abfälligen Bemerkungen anhören, bis nach einer langen, intensiven Diskussion, die Nanas von den Bürgern Hannovers akzeptiert wurden. Heutzutage gehören die Nanas zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Großstadt und sind ein begehrtes Fotomotiv von Touristen.

die Nanas

Die Künstlerin hatte den 3 Figuren auch Eigennamen verliehen: Sophie (nach der Kurfürstin Sophie von der Pfalz, die ebenso eine große Rolle bei der Entstehung der Herrenhäuser Gärten spielte), Charlotte (Charlotte Buff, sie war das Vorbild einer literarischen Figur in Goethes „Die Leiden des jungen Werther“) und Caroline (nach der deutsche Astronomin Caroline Herschel aus dem 19. Jahrhundert). Im Sprengel Museum sind weitere Nanas und Werke von Niki de Saint Phalle zu bewundern, da sie dem Museum, aus Dankbarkeit über die Ernennung zur Ehrenbürgerin Hannovers, zahlreiche Exponate schenkte.

eine Statue: die Nanas

Hannoverander und die Nanas

Hotel Amplidi Hannover FaviconDie Hannoveraner wissen mittlerweile die Nanas am Leibniz-Ufer zu schätzen und betiteln sie liebevoll als ihre „drallen Weiber“. Die Nanas sind der Anfang einer Reihe von Skulpturen, die letzte steht am Königsworther Platz. Da die bunten Frauenfiguren zu einem festen Bestandteil des Stadtbilds wurden, findet in ihrer Nähe jeden Samstag ein Flohmarkt statt. Auf diesem Flohmarkt, der Älteste seiner Art in Deutschland, können Schnäppchenjäger und Antiquitätensammler ihrer Leidenschaft nachgehen. Für Touristen ist er ebenso eine sehenswerte Attraktion.

Niki de Saint Phalle hat sich nicht nur mit ihren Nanas in Hannover verewigt, sie hat in der Stadt noch andere Kunstprojekte verwirklicht. So sind auf jeden Fall das Golem-Haus und der Tarot-Garten zu erwähnen. Ein weiterer Meilenstein ihres Schaffens ist die Umgestaltung der Grotte in den Herrenhäuser Gärten.

Die Nanas stehen bis heute für eine gelebte, sinnliche Weiblichkeit und sind Sinnbild des Feminismus. Ihr Name „Nana“ ist ein Begriff aus dem Französischen und bedeutet: selbstbewusste und leicht verruchte Frau, die ihren Weg geht. Sie sind ein Meilenstein der modernen Kunst und repräsentieren wie kaum ein anderes Kunstwerk, die Emanzipation von Künstlerinnen.

die Nanas: dralle Weiber

Zeitgenössischen Kunst in Hannover

Hotel Amplidi Hannover FaviconDie Nanas gehören zu den Objekten der zeitgenössischen Kunst, die man sich am besten direkt vor Ort anschaut. Nur wenn man unmittelbar vor ihnen steht und dazu noch über die buntbemalte Oberfläche mit den Fingern fährt, kommen sie perfekt zur Geltung.

Möchten Sie die Nanas einmal besuchen, über den Flohmarkt am Leine-Ufer flanieren und weitere Kunstwerke von Niki de Saint Phalle kennenlernen? Dann müssen Sie Hannover unbedingt einen Besuch abstatten. Das Hotel Amplidi hält ein Zimmer für Sie bereit. Sie können uns gerne jederzeit kontaktieren, wir reservieren dann die passende Unterkunft für Sie in unserem Hotel in Hannover Empelde.

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